
Rückrufservice
Füllen Sie nachstehendes Formular aus und wir rufen Sie umgehend zurück.
Telefon 0800 000 5838
*) aus dem deutschen Festnetz
Vertriebsmodell
Zielgruppen
Zu Beginn des Steuersparimmobilienkonzept in den 1970er Jahren waren zunächst Ärzte und Apotheker die bevorzugte Zielgruppe. Diese wurden jedoch in den 1980er Jahren in ihren Fachzeitschriften massiv vor diesem Konzept gewarnt. Sie waren deshalb nicht mehr zugänglich für das Konzept.
Daher wurde das Konzept angepasst und insbesondere in den 1990er Jahren Mittel- und sogar Geringverdienern angeboten.
Vertragsanbahnung
Die Vertragsanbahnung erfolgte in vielen Fällen in den Wohnungen der Anleger oder in einer anderen Haustürsituation. Diese wurde von einem Vermittler vorgenommen, der zumeist aus dem Umfeld der Anleger stammte. Den Vermittlern gelang es dadurch, leicht das Vertrauen der Anleger zu gewinnen und diese im Rahmen des Vertragsabschlusses unter erheblichen Zeitdruck zu setzen. Oftmals wurde zur Eile gedrängt, da angeblich nur noch wenige Immobilien/Immobilienbeteiligungen zum Erwerb zur Verfügung stünden und sich eine solche Chance nicht mehr ergeben würde. Daher kam es auch nur selten dazu, dass die Anleger die zu erwerbende Immobilie besichtigten.
Darüber hinaus wurde zumeist ein Notartermin wahrgenommen, sowie die Finanzierung von renommierten Banken vorgenommen, um die Anleger ein besonderes Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.
Die Anleger wurden meistens nicht, oder aber unrichtig über ihr Widerrufsrecht nach dem Haustürwiderrufsgesetz belehrt.
Verkaufsargumente
Mit dem Schlagwort der Steuerersparnis wurde den Anlegern der Erwerb einer Wohneinheit schmackhaft gemacht. Daneben wurde auch damit geworben, dass eine Immobilie eine risikolose und rentable Kapitalanlage darstellt. Darüber hinaus sollte durch die Steuerersparnis das eigene Vermögen aufgebaut werden, welches zusätzlich als Altersvorsorge dienten sollte.
Mit minimalem Aufwand sollte nach den Versprechungen der Vermittler der Erwerb einer Immobilie finanzierbar sein.
Fremdfinanzierung durch Banken
Den Anlegern wurde häufig zugleich mit der Vermittlung der Immobilie das gesamte Finanzierungskonzept vorgestellt. Die Beratungen erfolgten ohne weiteren Kontakt zu dem jeweils schon fest vorgesehenem finanzierenden Kreditinstitut.
Jetzige Situation der Erwerber
Die Beteiligung an den Immobilien erwies sich jedoch fast durchweg als finanzielles Fiasko. Die angegebenen erzielbaren monatlichen Mieteinnahmen waren mehrheitlich zu hoch angesetzt, so dass die monatlichen Belastungen der Anleger höher sind, als von den Vermittlern vorgerechnet wurde. Vielfach stehen die erworbenen Immobilien heute leer. Ein Verkauf der Immobilie gestaltet sich schwierig, da der ursprüngliche Kaufpreis überhöht war und heute nur ein Bruchteil des ursprünglichen Preises erzielt werden kann.

Ελληνικά
Türkce
hrvatski